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Medienerziehung

Hintergründe zum Thema "Medienerziehung":

bockig
  1. Chancen und Nutzen des Internet übertreffen die Risiken bei weitem.
  2. Technische Hilfsmittel können eine pädagogische Begleitung der Kinder beim Internet-Surfen nicht ersetzen.
  3. Medienerziehung fördert nicht nur die Fähigkeiten den technischen Zugang herstellen zu können, sondern vor allem ein kritisches Hinterfragen von Inhalt und Gestaltung der Online-Angebote.

 Was ist Medienkompetenz?

Sonia Livingstone, eine der führenden ForscherInnen zum Thema an der London School of Economics and Political Science, definiert Medienkompetenz („media literacy“) über vier Faktoren:

  1. Zugang („Access“)
  2. Analyse („Analysis“)
  3. Bewertung („Evaluation“)
  4. Inhaltserstellung („Content creation“)

Was sie darunter versteht führt sie in ihrem Artikel „What is media literacy?“ aus.

Das Münchner Institut für Medienpädagogik zum Thema Medienkompetenz.

Warum Medienkompetenz?

Internet und Handys bieten eine Vielzahl fantastischer Möglichkeiten. Sie nehmen nicht nur eine selbstverständliche Rolle in Freizeit, Beruf, im öffentlichen Leben ein, für Kinder und Jugendliche sind Internet und Handy ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Beziehungen zu Freunden und Klassenkameraden geworden.

Das Internet ist aber auch mit einer Reihe von Risiken verbunden.

Deshalb ist es wichtig Kinder und Jugendliche bei einem selbstständigen, kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet zu unterstützen. Risiken sind ein unvermeidbarer Bestandteil der Online-Welt – genauso wie sie es in der realen Welt sind. Zur Risikominimierung stehen zwar eine Reihe technischer Hilfsmittel zur Verfügung. Die Wirkungen sind aber nur begrenzt (z.B.: Filter können umgangen werden) und oft sogar unerwünscht (z.B.: Einschränkung der Möglichkeiten des Internet oder fehlende Kompetenz für den Umgang mit Risiken).

Deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche bei Ihren Internet-Erfahrungen zu begleiten und sie auch gezielt zu einem kompetenten Umgang mit Risiken anzuleiten.

(Quelle: http://saferinternet.at 04/2008)