Zum Schmunzeln

Bleiben Sie informiert, damit Ihnen nicht DAS passiert ...

Get Flash to see this player.


Zum Nachdenken ...

Eine Geschichte ...

Interview im 1FLTV

... zum Beitrag

Newsletter anmelden

Melden Sie Sich hier kostenlos und unverbindlich zum Newsletter an!






Gibt es Filter die zuverlässig problematische Angebote blockieren?

 Es ist derzeit nicht möglich, im Internet einen umfassenden technischen Schutz zu gewährleisten, weil es aus einer Fülle von Websites und aus unterschiedlichen Diensten wie E-Mail, Chat, Instant Messaging, Filesharing besteht. Jugendschutzfilter bieten derzeit höchstens beim Aufrufen von Internetseiten einen eingeschränkten Schutz. Beim Mailen oder Chatten sind Filter wirkungslos. Zwar können bei einigen Filterprogrammen solche Dienste blockiert werden. Allerdings kann die Sperrung beispielsweise der E-Mail-Funktion über die Nutzung eines Webmail-Anbieters umgangen werden.

Noch keine anerkannten Filtersysteme

Idealerweise sollte der Filter Unerwünschtes blockieren, unproblematische Seiten aber durchlassen. Es sollten mehrere Benutzerkonten einstellbar sein – passend zum Alter des jeweiligen Kindes. Der Filter sollte für Erwachsene leicht bedienbar, aber für Kinder schwer zu knacken sein. Bisher gibt es kein System, das diesen Anforderungen genügt. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) prüft solche Jugendschutzprogramme. In Modellversuchen werden neue Verfahren und technische Möglichkeiten erprobt. Dabei zeigt sich, dass es noch keine Filter gibt, die einen ausreichenden Schutz gewähren. Selbst die derzeit besten Jugendschutzfilter lassen noch jedes fünfte gefährdende Angebot passieren. Gleichzeitig werden zu viele Websites blockiert, die für Kinder geeignet sind.

Trotzdem sollten Sie auf einen Filter nicht verzichten, denn sie können Ihre Sicherheitsbemühungen unterstützen. Sie blockieren wenigstens einen Teil der problematischen Seiten und sie bieten Hilfen, um den Surfraum zum Beispiel auf Inhalte zu beschränken, die kindgerecht sind. Wenn das Kind auf Seiten will, die unnötigerweise vom Filter blockiert werden, kann man diese durch eigene Einträge ergänzen. T-Online, AOL und Windows Vista beispielsweise haben dafür Einstellmöglichkeiten.

Jüngere Kinder brauchen besonderen Schutz! Eine verantwortungsvolle Begleitperson ist für jüngere Kinder der beste Schutz und Filter. Solange Sie danebensitzen, kann nichts passieren. Zusätzlich können Sie selbst eine kleine Positivliste mit guten Kinderseiten im Internet Explorer zusammenstellen. Dann werden nur die Adressen, die Sie dort eingegeben haben, angezeigt. Alle anderen Seiten – auch unproblematische – werden blockiert. Dies wird in einer Hilfebox angezeigt. Ihr Kind kann Sie dann bitten, die gewünschte Seite ebenfalls zuzulassen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie im Menü auf Extras > Internetoptionen > Inhalte.
  2. Aktivieren Sie den Inhaltsratgeber, indem Sie auf das Feld Aktivieren klicken.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Gebilligte Sites. Tragen Sie dort alle Adressen ein, die das Kind besuchen darf.
  4. Achten Sie unter dem Reiter Allgemein darauf, dass die Option Zugang auf ungefilterte Sites zulassen nicht aktiviert ist. Geben Sie hier ein Supervisor-Kennwort zum nachträglichen Ändern von Einstellungen an.

Ältere Kinder brauchen größere Bewegungsspielräume. Da Sie nicht ständig danebensitzen können, ist bei älteren Kindern auf jeden Fall ein Jugendschutzfilter sinnvoll. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Filtersoftware. T-Online, AOL und auch Windows Vista beispielsweise stellen kostenlose Filtersysteme zur Verfügung. Keiner dieser Filter bietet jedoch umfassenden Schutz.

Nicht nur auf Filter verlassen!

Nutzen Sie zunächst die kostenlosen Filterangebote. Erkundigen Sie sich, ob ein Filtersystem wirklich Ihre Anforderungen erfüllt, bevor Sie dafür Geld ausgeben.

Gestalten Sie mit dem Kind seine eigene Internet-Welt mit guten Kinderadressen aus den Klick-Tipps im Kinderteil. (Siehe S. 19, Kinderteil S.13.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, welche Netz-Regeln es beachten muss (S. 34).

Link-Tipp: www.klicksafe.de und www.internet-abc.de/eltern geben Informationen über Filtersysteme.

 

 (Quelle:  Broschüre "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?", http://www.bmfsfj.de )

 
< zurück   weiter >