Zum Schmunzeln

Bleiben Sie informiert, damit Ihnen nicht DAS passiert ...

Get Flash to see this player.


Zum Nachdenken ...

Eine Geschichte ...

Interview im 1FLTV

... zum Beitrag

Newsletter anmelden

Melden Sie Sich hier kostenlos und unverbindlich zum Newsletter an!






Können Kinder sicher chatten?

Chatten gehört zu den beliebtesten Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen im Internet. Eltern und Pädagogen wissen jedoch meist wenig über Chats. Sie selbst haben oft kein eigenes Interesse daran und wenn sie sich doch einmal in diese Räume begeben, finden sie sich darin kaum zurecht: Es herrschen eigene Kommunikationsregeln und eine eigene Sprache. Es gibt sehr unterschiedliche Chats im Hinblick auf Besucherzahl, Zugang, Handhabung und Sicherheitsmaßnahmen. Für Kinder können Chats gefährlich sein.

In Chats kommt es leider immer wieder zu Beleidigungen und Übergriffen auf Minderjährige. Manchmal treten beispielsweise Erwachsene mit falschen Identitäten auf. Sie geben sich als Kinder aus, um sich das Vertrauen von Kindern zu erschleichen. Chats, die von Kindern genutzt werden, sind für Pädokriminelle eine beliebte Kontaktbörse. Ihre teilweise aggressiven Anfragen nach Cybersex können Kinder überfordern und sogar verstören.

Ein Großteil der chattenden Kinder und Jugendlichen kennt solche Probleme: In einer Online-Umfrage bei der „Blinden Kuh“ berichteten 160 von 200 Kinder von sexuellen Belästigungen. Solche Vorkommnisse in Chats werden meist als unangenehm empfunden. Trotzdem reden Kinder und Jugendliche häufig nicht mit den Eltern über ihre negativen Chat-Erfahrungen. Weil sie sich schämen oder aus Angst, dann nicht mehr chatten zu dürfen.

Kindgerechte und sichere Chats

Kinder sollten sich nicht in Erwachsenen-Chats aufhalten. In den Kinder-Chats auf guten Kinderseiten sind sie sicher, weil Moderatoren dafür sorgen, dass keine Beleidigungen und Übergriffe stattfinden. Bei „Kindernetz“ und „tivi.de“ müssen Eltern ihr Kind zusätzlich schriftlich anmelden.

Dies sind sichere Kinder-Chats:

  • www.seitenstark.de/chat
  • www.kindernetz.de
  • www.tivi.de
  • www.toggo.de
  • www.cyberzwerge.de
  • www.kindercampus.de

Ältere Kinder möchten möglicherweise nicht mehr in Kinder-Chats, sondern lieber in die beliebten Chats ihres Freundeskreises. Dann ist Ihre Aufmerksamkeit wichtig, um das Kind vor negativen Erfahrungen zu schützen.

Wie Kinder sicher chatten können

Begleiten Sie Ihr Kind!
Zeigen Sie Interesse daran, mit wem Ihr Kind sich im Chat unterhält.

Legen Sie gemeinsam einen Chat-Raum fest!
Suchen Sie einen Chat, in dem das Kind sicher ist und sich wohlfühlt. Diese Chat-Adresse tragen Sie zum direkten Öffnen in den Favoritenordner ein.

Checken Sie den Chat, in dem Ihr Kind sich aufhalten möchte!
Welche Sicherheitseinstellungen gibt es? Reagieren Moderatoren auf Probleme zügig und mit welchen Sanktionen? Gibt es Hilfefunktionen, beispielsweise um lästige Chatter wegzuklicken?

Vermitteln Sie Sicherheitsregeln!
Erklären Sie, was das Kind im Chat beachten muss: keine Weitergabe persönlicher Daten wie Nachname, Adresse, Telefon-, Handy-, Messenger-Nummer. Vermitteln Sie außerdem: Der Chat-Partner ist oft nicht der, als der er sich ausgibt.

Nicht überreagieren, wenn etwas vorgefallen ist!
Sonst erzählt das Kind vielleicht nicht mehr, was ihm im Chat begegnet.

Melden Sie Auffälligkeiten und Verstöße!
Mit Beweismaterial können Sie sich an den Chat-Betreiber, eine Beschwerdestelle oder an die Polizei wenden. Grundsätzlich gelten in Chats die gleichen Beschränkungen des Straf-, Jugend- und Medienrechts wie in anderen Internetdiensten und wie im täglichen Leben. Belästigungen – insbesondere sexueller Art – pornografische, rechtsextremistische oder anderweitig unzulässige Beiträge sind auch hier verboten und können zur Anzeige gebracht werden.

Kinder sollen sich niemals mit Chat-Partnern treffen!

Link-Tipp: www.chatten-ohne-risiko.net. In einem Chat-Atlas werden gute und schlechte Chats für Kinder beschrieben. Außerdem Infos und Hilfen zum sicheren Chatten.

 

 (Quelle:  Broschüre "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?", http://www.bmfsfj.de )

 
< zurück   weiter >