Zum Schmunzeln

Bleiben Sie informiert, damit Ihnen nicht DAS passiert ...

Get Flash to see this player.


Zum Nachdenken ...

Eine Geschichte ...

Interview im 1FLTV

... zum Beitrag

Newsletter anmelden

Melden Sie Sich hier kostenlos und unverbindlich zum Newsletter an!






Sex, Gewalt, Rassismus - Wie können Kinder davor geschützt werden?

Einschlägige Internetadressen werden immer wieder auf Schulhöfen getauscht. Sie werden meist über ausländische Anbieter ins Netz gestellt. Obwohl diese Sites bei uns unzulässig und im Regelfall indiziert sind, sind sie dennoch nicht leicht aus dem Netz zu verbannen. Das Anschauen von solchen Gewaltdarstellungen dient als virtuelle Mutprobe. Auch mit dem Wissen von Sexseiten brüsten sich Kinder und Jugendliche manchmal vor ihren Schulfreunden.

Kinder können zu Gewaltbildern und Darstellungen von Erwachsenensexualität noch keine ausreichende Distanz aufbauen. Sie werden als Bedrohung empfunden und lösen Angst und Ekel aus. Je nach Schweregrad der Darstellungen kann das Anschauen solcher Bilder bei Kindern zu Irritationen und Verstörungen bis hin zu einer Beeinträchtigung ihrer psychosozialen und psychosexuellen Entwicklung führen.

Ergreifen Sie alle Vorsichtsmaßnahmen, um Kindern dies zu ersparen. Darüber hinaus sind diejenigen Kinder am besten geschützt, deren Lebensumstände und familiäres Miteinander eine positive und angstfreie Entwicklung ermöglichen. Furchtauslösende Darstellungen können dann besser thematisiert und leichter bewältigt werden.

So hat Ihr Kind einen guten Rückhalt

Pflegen Sie das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kind!
Dann wendet es sich an Sie, wenn es mit problematischen Seiten in Kontakt kommt.

Haben Sie Ihr Kind im Blick!
Beobachten Sie, wie es mit Gewaltdarstellungen zum Beispiel im Fernsehen fertig wird. So können Sie einschätzen, wie schutzbedürftig es noch ist.

Lassen Sie Ihr Kind mit Freunden zuhause surfen!
So behalten Sie den Überblick, was derzeit „angesagt“ ist. Prüfen Sie bei älteren Kindern den Surfverlauf, damit Sie wissen, wo es sich im Internet aufhält.

Nutzen Sie Filter und aktivieren Sie die Sicherheitseinstellungen im Internet-Explorer

Link-Tipp: www.jugendschutz.net/hotline/index.html :  Melden Sie dort problematische Adressen

Womit Kinder im Internet konfrontiert werden können

Sex und Porn
Im Internet sind viele beeinträchtigende oder sogar jugendgefährdende Inhalte leicht zu finden. Suchwörter wie „sex“ und „porn“ finden Seiten, die Kinder eindeutig überfordern. Sie zeigen ein Frauen- und Männerbild, das auf Sexualität reduziert ist. Häufig wird die Frau in einem Kontext präsentiert, der stete sexuelle Bereitschaft und Verfügbarkeit suggeriert. Vielfach wird dies noch durch eine sexualisierte Sprache und Vulgärausdrücke verstärkt.

Gewalt auf Websites und in Spielen
Bereits Kinder kennen sogenannte Tasteless-Sites, auf denen Bilder von Unfall- und Kriegsopfern, Obduktionsfotos und Hinrichtungsvideos gezeigt werden.

Indizierte Gewaltspiele und Spiele ohne Jugendfreigabe werden teilweise auch über das Internet vertrieben. Sie bieten Video-Vorschauen und kostenlose Demo-Versionen. Es gibt darüber hinaus Sites, die z. B. Tipps verbreiten, wie man Entschärfungen von Spielen für den deutschen Markt rückgängig machen kann.

Rechtsextremismus
Neonazis sprechen gezielt junge Leute über das Internet an. Sie betreiben dort Propaganda im Web, wo sich viele junge Menschen bewegen: in Chat- und Diskussionsforen. Auch über Suchmaschinen wird man leicht fündig. Gibt man Namen von rechtsextremen Gruppen und Musikern oder einfach nur „Kameradschaft“ ein, finden sich auch rassistische und neonazistische Angebote.

Private Handybilder und Videos im Internet
Die Knutscherei auf der Party, die Prügelei auf dem Schulhof – mit Handys und Webcams werden sie gefilmt und im Netz verbreitet. Derartiger Leichtsinn hat schlimme Folgen, wenn die Bilder auf Video-Plattformen oder in Foren weitergereicht werden. Ein Bild, das einmal im Internet verbreitet ist, lässt sich nie mehr „zurückholen“. Der Verlust von Intimität kann betroffene Kinder schwer belasten und lange verfolgen.

 (Quelle:  Broschüre "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?", http://www.bmfsfj.de )

 
weiter >